Hafen- und Hansestadt Wismar
historische Kurzübersicht
Die alte Hansestadt an der Ostsee, an der Wismarer Bucht gelegen, wurde von deutschen Siedlern aus Niedersachsen, Westfalen und Lübeck im Zuge der deutschen Ausweitung in den slawischen Osten gegründet und im Jahre 1229 erstmals urkundlich erwähnt.
Rasches Wachstum und Wohlstand durch Handwerk und Handel u.a. mit Fisch, Bier, Pelzen und Getreide.
Im Jahre 1259 wurde ein Schutzbund mit Lübeck und Rostock gegründet, woraus 1358 die "Hanse" entsteht.
Drei grosse repräsentative gotische Kirchen werden erbaut. Der Abstieg erfolgte im 30jährigen Krieg. Im Westfälischem Frieden ging Wismar im Jahre 1648 an Schweden (deshalb nennen wir uns manchmal auch "Südschweden").
Ab dem Jahre 1803 war Wismar dann in einem schwedischen Pfandvertrag für 100 Jahre an das Herzogtum Mecklenburg gebunden. Die Industrialiesierung begann 1871, nach 1945 Teil der DDR, bedeutender Hafen und Schiffbau.
Seit dem 3.Oktober 1990 ist die Hansestadt Wismar Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Wismar hat j eine der grössten Schiffbau-Hallen Europas ( deren Zukunft seit 2009 in den Sternen steht ) und eine grosse Holzverarbeitende Industrie ("Holzstadt Wismar"). Nicht zu vergessen, eine sehr schöne historische Altstadt und den alten Hafen.
Wismar besitzt einen der am besten erhaltenen Altstadtkerne Deutschlands und Nord- Europas - die Stadt wurde 2002 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.



